Effiziente Wochenplanung: So planst Du Deine perfekte Woche

Wenn Du mich schon ein wenig länger kennst, weißt Du: Ich bin ein absoluter Fan des Planens!

Denn Planung ermöglicht mir, viel produktiver zu arbeiten und meine Ziele schneller zu erreichen. Außerdem gibt es dem Leben einfach eine Ordnung, egal in welchem Bereich – wer wünscht sich das nicht?

Um Dich dabei zu unterstützen, teile ich heute sieben Schritte mit Dir, die Du für Deine perfekte Wochenplanung nutzen kannst.

1. Schritt der Wochenplanung: Reflektiere die vergangene Woche

Die vergangenen Tage zu reflektieren, kann Dir helfen, besser vorbereitet in die neue Woche zu starten.

Ich nutze zur wöchentlichen Reflektion immer diese drei Fragen:

  1. Was war Dein Win der Woche?🏆
    Du hast eine Aufgabe geschafft, die Du lange nicht in Angriff nehmen wolltest? Ein neues Projekt begonnen oder viel erledigt? Du bist auf etwas besonders stolz? Super – schreibe es direkt hier auf!
  2. Was hat diese Woche nicht so gut geklappt?✖️
    Auch dieser Teil Deiner Wochenreflektion ist sehr wichtig. Denn nur, wenn Du (an)erkennst, was nicht so gut geklappt hat, kannst Du eine Lösung dafür suchen oder deine volle Power auf diese Problemstelle lenken.
  3. Woran möchtest Du nächste Woche arbeiten?
    Deine Ziele und Prioritäten vorher zu definieren, verhindert, dass Du ohne Plan in die neue Woche startest und wertvolle Zeit verschwendest. Dazu aber in den folgenden Punkten noch ein wenig mehr.

Tue Dir selber den Gefallen und nimm Dir diese 10 minuten. Nur wer seine Probleme erkennt und gleichzeitig seine Erfolge feiert, wird weiter Erfolge sehen und sein Traumleben erreichen.

2. Nutze das Wochenende

Für viele ist es sicher ein schlimmer Gedanke, sich auch am wohlverdienten Wochenende mit Listen von To-Dos und der Arbeit zu beschäftigen. Dabei kannst Du das Wochenende enorm zu Deinem Vorteil nutzen.

Schon 10 Minuten Planung verkürzen Deine Arbeitszeit um eine ganze Stunde. Also nimm Dir einfach jeden Sonntag kurz Zeit, um zu planen, was in der kommenden Woche alles erledigt werden muss. So verhinderst Du, dass Du wichtige Termine vergisst oder unvorbereitet zu Terminen erscheinst. Außerdem hast Du auch einen besseren Überblick darüber, wie viel Arbeit in der folgenden Woche auf Dich zukommt – und wie viel Zeit Du an welchem Tag dafür einplanen möchtest.

Diese kleine Erinnerung sorgt dafür, dass Du auch mental auf das, was auf Dich zukommt, vorbereitet bist. Du bist in der Lage, viel effinzienter zu arbeiten und den Montag mit Plan und voller Energie zu beginnen!🚀

3. Brain Dump

Manchmal hilft es auch, vor dem Start in die neue Woche erst einmal alle alten Gedanken loszuwerden.

Dafür kannst Du Dir einfach ein leeres Blatt Papier oder eine unbeschriebene Notizbuch-Seite zur Hand nehmen und einfach alles darauf schreiben, was Dir einfällt. Egal ob Termine, Ideen, To-Dos, egal ob wichtig oder unwichtig – lass alles los und schreibe es auf diesem Blatt Papier auf.

Das ermöglicht Dir, mit einem klaren Kopf in die nächste Woche zu starten, Dich besser auf Deine eigentlichen To-Dos zu konzentrieren und neue Ideen und Projekte zu entwickeln.

4. Erstelle eine To-Do Liste

Der nächste Schritt der Wochenplanung ist recht selbsterklärend: Erstelle eine To-Do Liste mit allen zu erledigenden Aufgaben, die Dir für die kommende Woche einfallen.

Diese müssen nicht in einer bestimmten Reihenfolge aufgeschrieben werden, sondern können einfach so auf das Papier wandern, wie sie Dir in den Kopf kommen.

5. Must-Do bei der Wochenplanung: Setze Prioritäten

Danach betrachtest Du Deine To-Do Liste und liest sie Dir noch einmal gründlich durch.

Jetzt nimmst Du Dir einen Marker zur Hand und markierst die drei wichtigsten Aufgaben – Deine Prioritäten – farbig. Frage Dich: Welche Aufgaben möchte ich nächste Woche unbedingt schaffen, selbst wenn ich sonst nichts erledige? Natürlich kannst Du auch nur ein Symbol daneben zeichnen oder sie in irgendeiner anderen Art von den anderen Aufgaben abheben.

Wichtig ist hierbei, dass Du Dich an die Maximalanzahl von drei Prioritäten halten solltest. Eine größere Zahl kann leicht zu Überforderung führen, was zur Folge hat, dass Du nicht fokussiert an Deinen Aufgaben arbeiten kannst.

6. Fasse ähnliche Aufgaben zusammen

Ein weiterer Tipp um in der kommenden Woche viel Zeit zu sparen: Fasse ähnliche Aufgaben zusammen.

Dazu zählen zum Beispiel alle Aufgaben, die Du mit dem Auto erledigen musst. Statt Dich fünf Tage die Woche für ein einzelnes To-Do in Dein Auto zu begeben und dann den zeitfressenden Weg (zum Beispiel in die Stadt) auf Dich zu nehmen, ist es viel sinnvoller, diese Aufgaben alle am selben Tag zu erledigen.

So sparst Du enorm viel Zeit, die Du mit Deiner Familie, für Dein Hobby oder für andere anstehende Aufgaben nutzen kannst.

7. Plane Deine Tage

Der letzte Schritt für Deine perfekte Wochenplanung ist es, Deine Tage zu planen. Dabei hast Du verschiedene Möglichkeiten:

  • Du kannst Deine Tage nach produktiven Zeiten einteilen. Wenn Du zum Beispiel weißt, dass Du immer zwischen 10 und 12 Uhr am produktivsten und zwischen 16 und 18 Uhr am kreativsten bist, solltest Du Deine täglichen Aufgaben den entsprechenden Zeitbereichen zuordnen. Beachte hierbei auch Deine vorher gesetzten Prioritäten.
  • Eine andere Möglichkeit ist es, Deine Tage nach Themen zu sortieren. Ich zum Beispiel weiß, dass ich Montags einen neuen Blogartikel schreibe, Mittwochs den Newsletter und am Donnerstag neue Videos filme. So weiß ich jede Woche genau, welche Haupt-Aufgaben an welchem Tag anstehen.

Nachdem Du Dich für eine für Dich passende Methode entschieden hast, solltest Du auch schätzen, wie lange die jeweiligen Aufgaben brauchen, und diese Zeit in Deinem Kalender abblocken. Vergiss‘ auch nicht, einen ausreichenden Zeitpuffer einzubauen, falls eine Aufgabe doch mal mehr Zeit als geplant benötigt.

Wenn Du alle diese Schritte beendet hast, bist Du super für die nächste Woche gerüstet. Du kannst Deine Zeit und auch Deine Produktivität optimal nutzen – die großen Vorteile des Vorplanens!🎉


Noch ein paar abschließende Worte: Es ist in Ordnung, nicht immer alles zu schaffen. Du kannst nicht immer produktiv sein – und das ist vollkommen okay so. Wenn Du das akzeptierst und Dich nicht selber unter Druck setzt, wirst Du langfristig viel produktiver und zufriedener arbeiten können.

Plane auch immer genug Zeit ein…

  • …falls etwas mal nicht nach Plan läuft (➡️Mehr dazu findest Du in diesem Artikel: https://www.bujoandbudget.de/zeitmanagement-und-produktivitaet/)
  • …um Dich zu entspannen. Niemand kann und niemand sollte 24/7 arbeiten. Deine Selfcare-Zeit sollte immer die selbe Wichtigkeit wie Deine gesetzten Prioritäten haben.

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Wenn Du ansonsten noch Fragen zur Wochenplanung, oder Planung & Produktivität allgemein, hast, dann hinterlasse gerne einen Kommentar unter diesen Beitrag oder schreibe mir eine private Nachricht auf Instagram.

Ganz liebe Grüße

Lea

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