Zuhause produktiv sein und motiviert bleiben – 10 Tipps für Deine Produktivität

Gerade durch die aktuelle Situation sind viele von uns gezwungen, sehr viel Zeit zuhause zu verbringen. Natürlich kann das auch die eigene Produtivität und Motivation beeinfussen. Deshalb teile ich in diesem Beitrag zehn Tipps mit Dir, wie Du trotz allem auch zuhause produktiv sein kannst – ohne die Motivation zu verlieren!

1. Behalte eine Morgenroutine bei – oder beginne eine

Eine Morgenroutine hat viele Vorteile. Sie lässt Dich motiviert und vor allem mit Plan in den Tag starten. Nach dem Aufstehen musst Du so keine Energie darauf verschwenden, erst einmal zu überlegen, wie Du Deinen Tag beginnen möchtest – denn Deine Morgenroutine steht schon fest.

Wenn Du noch mehr über Morgenroutinen erfahren möchtest, dann schau doch gerne mal hier vorbei. Ich erzähle Dir, was Deine Morgenroutine beinhalten sollte und welche Vorteile sie mit sich bringt.

2. Wenig/Keine “Screentime” direkt nach dem Aufstehen

Auch an den nächsten Tipp solltest Du Dich halten, wenn Du motiviert und produktiv in den Tag starten möchtest: Vermeide es, früh morgens (zu viel) auf Bildschirme – egal ob Handy, Tablet oder sonstiges – zu schauen.
Ich meine, wir kennen das doch wahrscheinlich alle: Wir wollen nach dem Aufstehen nur kurz die E-Mails checken und sitzen zwei Stunden später trotzdem noch am Handy. Manchmal noch an den E-Mails, manchmal aber auch schon eine halbe Stunde sinnlos durch Instagram oder Facebook scrollend.

Deshalb: Reduziere Deine “Screentime” nach dem Aufstehen auf ein Minimum – vermeide sie sogar, wenn möglich. Das schaffst Du zum Beispiel, indem Du einen klassischen Wecker und nicht die Weckfunktion des Smartphones verwendest. Deine elektronischen Geräte können so in einem ganz anderen Raum platziert werden – und auch dort bleiben.

Wenn Du das Gefühl hast, dass Du es morgens nicht ohne Handy-Zeit schaffst, setze Dir zum Beispiel nach einer halben Stunde produktiver Arbeit eine Pausen-Zeit, in der Du Dir erlaubst, für 10 Minuten (und keine Stunde!) ans Handy zu gehen. Eine halbe Stunde ist absolut machbar – das weißt Du und das weiß auch Dein Kopf. Und wer weiß: Vielleicht bist Du nach der halben Stunde Arbeit so im „Workflow“, dass Du Dein Smartphone sogar mal für längere Zeit vergisst? 🙂

3. Aufgeräumtes Haus/Schreibtisch

Auch der nächste Punkt ist sehr wichtig, um zuhause produktiv sein zu können: Eine aufgeräumte Umgebung.

Denn Unordnung in Deinem direkten Umfeld belastet Dich auch psychisch. Wer sich morgens an einen völlig zugemüllten, unordentlichen Schreib-, oder Küchentisch setzen muss, der kann sich unmöglich sofort auf das Wichtige konzentrieren und produktiv an die Arbeit gehen. Entweder muss zuerst aufgeräumt werden, was morgens schon wertvolle Energie kostet, oder das Gehirn ist ständig abgelenkt von dem herrschenden Chaos.

Deshalb: Nimm‘ Dir jeden Abend die fünf bis zehn Minuten Zeit, wenigstens Deinen Arbeitsplatz aufzuräumen. So kannst Du morgens viel konzentrierter beginnen und steigerst dementsprechend Deine Produktivität enorm.

4. Pläne machen/organisiert sein

Wer mich kennt, weiß: Ich liebe Pläne.

Ich plane in meinem Bullet Journal jeden Monat, jede Woche und jeden Tag. Aber so ausführlich muss es gar nicht sein: Eine gut strukturierte To-Do-Liste kann Dich schon weit bringen.

Ob Du Deinen Tag morgens oder abends planen möchtest, ist prinzipiell Dir überlassen. Ich empfehle Dir aber, am Abend vorher wenigstens schon mal einen groben Plan mit den wichtigsten Aufgaben für den nächsten Tag zu gestalten, damit Du ruhiger schlafen kannst und am nächsten Tag sofort weißt, welche Prioritäten gesetzt wurden.

Hier habe ich kostenlose Vorlagen für Dich gestaltet, die Du für Deine Tagesplanung nutzen kannst.

Wenn Du außerdem wissen willst, wie Du Deinen Tag besonders effizient planen kannst, dann schau‘ doch nächste Woche noch mal hier vorbei. Ich werde in einem Beitrag erprobte Strategien mit Dir teilen, wie Du Deinen Tag erfolgreich planst und umsetzt.

5. Zuhause produktiv sein? Mache Dich morgens fertig

Diesen Tipp hört man sehr häufig, auch wenn er auf den ersten Blick ungewöhnlich klingt.

Denn vielleicht siehst auch Du die Homeoffice-Zeit als Chance, endlich die verhasst Jeans gegen eine gemütliche Jogginghose einzutauschen. Das kann Deinen Kopf (und auch Deinen Körper) aber dazu verleiten, zu denken, dass es gar kein richtiger Arbeitstag ist. Das Ergebnis spiegelt sich in unkonzentrierterer Arbeit und weniger Motivation wieder.

Stehe deshalb jeden Morgen auf und mache Dich fertig, als ob Du auf die Arbeit fahren oder raus gehen würdest. So bereitest Du Dich sowohl körperlich als auch geistig darauf vor, dass jetzt der Ernst des Lebens – nämlich die Arbeit – beginnt.😉

6. Lösche Deine Social Media Apps

Auch der sechste Tipp kann bei Deiner Produktivität Wunder bewirken: Lösche Deine Social Media Apps wie Facebook oder Instagram.

Das kannst Du entweder dauerhaft machen oder abends bevor Du schlafen gehst. So kommst Du morgens – ähnlich wie bei Tipp 2 – nicht in die Versuchung, erstmal alle Neuigkeiten auf Instagram oder Facebook nachzuschauen.

Wenn Du besorgt bist, Wichtiges zu verpassen, kannst Du auch einem Freund oder einer Freundin Bescheid sagen, dass Du weniger Zeit an Deinem Handy verbringen möchtest, und sie darum bitten, Dir wichtige Infos weiter zu leiten.



7. Starte mit guter Laune in den Tag

Manchmal ist das definitiv leichter gesagt als getan. Trotzdem kannst Du viel dafür tun, um mit guter Laune in den Tag zu starten.

Hier mal ein paar Ideen:

  • gönne Dir eine besonders leckere Tasse Tee oder Kaffee☕️
  • mache eine halbe Stunde entspannt Yoga🧘🏻‍♀️
  • stehe etwas früher als der Rest Deines Haushalts auf – und genieße die Ruhe💤
  • gehe entspannt eine Runde warm duschen🛀🏻
  • iss ein besonders leckeres Frühstück🍳

Denn wenn Du Deinen Tag mit guter Laune beginnst, kannst Du ihn natürlich auch viel motivierter und somit sicher auch produktiver starten.

8. Schaffe Dir einen abgegrenzten Arbeitsplatz, um zuhause produktiv zu sein

Auch die räumliche Trennung kann Dir, ähnlich wie Tipp Nummer fünf, helfen, Deinem Kopf und Deinem Körper klar zu signalisieren, wann es Zeit ist, um zu arbeiten. Immer, wenn Du diesen Raum betrittst, beginnt Deine produktive Arbeitszeit – und immer, wenn Du ihn verlässt, endet sie.

So sorgst Du auch dafür, dass Du trotz Home-Office klare Arbeitszeiten hast. Denn nur, weil Du jetzt theoretisch immer arbeiten kannst, heißt das nicht, dass Du das immer solltest. Setze Dir klare Grenzen, wann Du arbeitest und wann nicht.

Solltest Du keinen Raum zur Verfügung haben, den Du als ein separates Büro verwenden kannst, dann schaffe Dir trotzdem eine abgegrenzte Ecke im Wohnzimmer oder setze Dich am Esstisch genau auf die gegenüberliegende Seite von Deinem gewohnten Platz. Dort sitzt Du dann nur, wenn Du „auf der Arbeit bist“.

9. Definiere klare Arbeits-, und Pausenzeiten

Wie im Tipp vorher schon erwähnt, ist es für Deine Produktivität und vor allem auch Deine Motivation sehr wichtig, dass Du Dir klare Arbeitszeiten festlegst – und auch an die Pausen denkst!

Zuhause sind wir gerne dazu verleitet, von dem Projekt der Arbeit zur nächsten Haushaltsaufgabe und wieder zurück zu springen. Das führt aber gerne dazu, dass der Fokus nicht gehalten werden kann und die Dinge so viel langsamer und unkonzentrierter erledigt werden.

Deshalb: Setze Dir klare Zeiten für die verschiedenen Bereiche und Aufgaben in Deinem Leben. Denke auch daran, Dir Pausen zur Entspannung zu gönnen, denn wenn Du Dich zu sehr zu produktivem Arbeiten ohne Pausen zwingst, wird Deine Produktivität langfristig darunter leiden.

10. Unterteile Deine großen Aufgaben…

…in kleine To-Dos. Dieser Tipp bewirkt Wunder für Deine Motivation, ich verspreche es Dir.

Denn das Erfolgsgefühl und somit auch die Motivation werden enorm gesteigert, wenn Du Dir selber die Möglichkeit gibst, kleinere To-Do-Punkte auf Deiner Liste sofort abzuhaken. Niemand mag schließlich das Gefühl, schon drei Stunden zu arbeiten und trotzdem noch nichts auf der Liste abhaken zu können.

Wenn Du also das Ziel hast, ein Buch zu schreiben, dann schreibe nicht als Aufgabe „ein Buch fertig schreiben“ auf. Du wirst ein vielleicht paar Stunden konzentriert arbeiten, dann aber frustriert werden, weil Du noch keinen wirklichen Fortschritt siehst.

Stattdessen solltest Du dieses große Ziel in viele kleine Ziele wie zum Beispiel „eine Überschrift für Kapitel 1 finden“, „den ersten Absatz von Kapitel 2 schreiben“ und so weiter aufteilen. So hast Du viel mehr Möglichkeiten, erledigte Dinge schon nach kürzerer Zeit abzuhaken – was Deine Motivation und somit auch Deine Produktivität enorm steigern wird!

Fazit – Zuhause produktiv sein?

Zuhause produktiv sein ist auf jeden Fall möglich – man muss nur die richtigen Tipps kennen!

Ich hoffe sehr, dass Dir der Beitrag helfen konnte, motiviert und produktiv zu bleiben. Kommentiere doch gerne mal oder schreibe mir auf Instagram, welcher Tipp Dir am besten gefallen hat.

Noch ein kleines Schlusswort: Es ist in Ordnung, nicht jeden Tag produktiv zu sein. Besonders, wenn Dein gewöhnlicher Lebensablauf durch unerwartete Ereignisse vollkommen auf den Kopf gestellt wurde. Höre auf Dich und Dein Bauchgefühl! Wenn Dir an einem Tag nicht nach produktivem Arbeiten ist, dann ist das auch okay – wirklich.

Starte trotzdem mit einem positiven Gefühl in den Tag und nimm Dir selber nicht dauerhaft die Möglichkeit, es zu einem produktiven, motivierten Tag zu machen.

Du kannst alles schaffen, was Du willst!


Ganz liebe Grüße

Lea


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1 Kommentar zu „Zuhause produktiv sein und motiviert bleiben – 10 Tipps für Deine Produktivität“

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